Laut Bericht der farsnews sagte Mehdi Sanai, der Botschafter der IR Iran in Russland darüberhinaus, Teheran sei nach wie vor der Ansicht, dass der Vertrag über die Lieferung des S-300 Raketenabwehrsystems, der im Jahre 2007 von beiden Ländern unterzeichnet wurde, völlig gesetzlich ist und die russische Regierung diesem Vertrag erfüllen und das Abwehrsystem an den Iran liefern müsse. Gemäß dem iranischen Botschafter in Russland hat das S-300-Raketensystem reinen Verteidigungscharakter und daher steht der Lieferung rechtlich gesehen nichts im Wege. Sanai unterstrich, während der letzten Reise des russischen Außenministers Sergei Lawrows nach Teheran hätten beide Seiten den Verkaufsvertrag über das S-300-Raketenabwehrsystem überprüft und die russischen Regierungsvertreter seien geneigt, dass diese Streitfrage zwischen beiden Ländern geklärt wird. Russland hat im Jahre 2010 im Zusammenhang mit der Verabschiedung der UN-Resolution hinsichtlich der Iransanktionen die vereinbarte Lieferung der S-300-Raketen an den Iran verweigert. Infolge dieser Maßnahme hat Iran bei den internationalen zuständigen Stellen Klage eingereicht und einen Schadenersatz in Höhe von 4 Milliarden Dollar gefordert.
17 Dezember 2013 - 20:30
News ID: 489661
– Der neue Botschafter Irans in Moskau sagte, die Teheraner Regierung betrachte den Vertrag über den Verkauf des S-300 Raketenabwehrsystems als legal und hoffe, dass die russische Seite dieses Abwehrsystem an die Islamische Republik liefere.